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Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann……

kommen wir eben zum Schnee.

zu Besuch im Odenwald

Kennt ihr das? Das weiße Pulver, welches vom Himmel kommt? Man sagt sich, dass es gefrorener Regen ist und man bezeichnet ihn als Schnee.

Es ist schon verrückt, wir haben Winter und es gibt wirklich kaum Schnee in unsrer Region. Unsere Zwillinge sind mittlerweile 3 Jahre alt und haben ernsthaft noch niemals Schnee gesehen. Zeit dies zu ändern, dachte ich mir. Ich suchte im Internet nach live Webcams von Gebirgen in unserer Nähe, um zu schauen, wo es Schnee geben könnte und ich wurde fündig.

So packte ich die Kinder dick ein und es ging nach Trösel, wo wir vor Weihnachten unseren Weihnachtsbaum abholten. Hier noch der Beitrag dazu.

hinter Trösel

Was wir vorfanden war wirklich erstaunlich. Schnee soweit das Auge reicht. Wir hielten also an und sprangen voller Vorfreude auf das nächste freie und schneebedeckte Feld. Die Kinder hatten direkt einen riesen Spaß und so gab es die erste Schneeballschlacht. Auch der Papa blieb nicht verschont und wurde direkt auf den Boden geworfen. Die kleinen Geister fielen direkt über mich her und bewarfen mich. Die Temperaturen lagen bei -8 Grad und ich fand es wirklich kalt, die beiden Kleinen interessierte es herzlich wenig und sie tobten vergnügt weiter. Ein toller Moment.

Schneeballschlacht

Nachdem dann irgendwann der kleine Mann sein blankes Gesicht in den tiefen Schnee steckte, wurde es für ihn doch etwas kalt. Ich trocknete ihn ab und beschloss zum aufwärmen etwas weiter zu fahren. So fuhr ich also Richtung Neckarsteinach, doch nach kurzer Zeit wollten die Kids wieder raus. Wir hielten auf einem Parkplatz, von wo aus es einen tollen Ausblick gab und die Kinder hatten jetzt wieder riesen Spaß.

toller Ausblick

Ein Halten war nicht mehr möglich und der Spaß wurde immer größer. Schneemann bauen und Schneeballschlacht war angesagt und wenn das kein Spaß gemacht hatte, dann legten wir uns einfach in den Schnee und genossen diesen tollen Wintertag. Das Wetter spielte weiterhin mit und ich war wieder einmal überrascht, mit welch einfachen Mitteln kleine Kinder eine riesen Freude haben können und man auch selbst dabei selbst so viel Spaß hat.

Nach einiger Zeit war es angebracht wieder nach Hause zu fahren. Kaum eingestiegen sind alle beide eingeschlafen, so dass ich mich entschied, einen Umweg über Heidelberg zu machen, um selbst noch die tolle Landschaft zu genießen. Die Kinder waren so müde, dass sie erst zu Hause wieder aufwachten und so war der Tag auch ziemlich schnell wieder zu Ende. Es war klasse.

Euer Sven

Als ich das „Nähwana“ betrat

So ein Feiertag unter der Woche ist was schönes. Hier in Rheinland-Pfalz gab es erst wieder einen freien Dienstag. Für uns ergab sich die Gelegenheit den Montag frei zu nehmen und wir statteten unseren Familien, in der Altmark, einen spontanen Besuch ab.

Die Fahrt

Samstag früh um 4 Uhr ging unsere Reise los. Wir fahren immer um diese Uhrzeit los. Zum einen sind die Straßen komplett leer und zum anderen sind unsere Kinder noch so müde, dass sie im Auto weiter schlafen. So war es auch dieses Mal. Bis 6.30 Uhr schliefen die Zwillinge, über die Hälfte der Strecke hatten wir hinter uns. Dann gab es für die Kleinen Frühstück und die restlichen 2 1/2 Stunden durften sie Fernsehen. Wir haben 2 kleine Monitore hinten angebracht mit DVD Player. Ohne diese Monitore kann es eine sehr, sehr lange und anstrengende Fahrt werden. Oh jaaa….

Die Planung

Bei Oma angekommen, planten wir den weiteren Tag. Ich bin ja Fussballfan und schlug einen Besuch ins Ostseestadion vor. Es wären 160 km Fahrt und ich bin nun mal Hansa Rostock Fan. Meine Frau wollte unbedingt nach Burg. Dort hat ein neuer Stoffladen eröffnet. Meine Frau ist seit einiger Zeit Probenäherin der Besitzerin und sie wollte sie unbedingt persönlich kennenlernen und zudem auch den neuen Stoffladen bewundern. Oma wollte unbedingt die Kinder für den Tag haben, da sie sie ja wirklich selten sieht. Für uns ist es eine Gelegenheit etwas zu zweit zu unternehmen. Was machen wir nun? Fußball oder Stoffladen?

Ich schaute mir den Spielplan an und bemerkte, dass Hansa am 18.11 in Wiesbaden spielt und dies nur etwa eine Stunde von zu Hause weg ist. Ich lenkte also ein, mit dem Kompromiss, dass ich dann in Ruhe nach Wiesbaden fahren kann und so einigten wir uns.

Angekommen

So fuhren wir also los zu „Adejocas – Nähwana“. So heißt der Stoffladen und er befindet sich im Breiten Weg 37 in 39288 Burg.

Adejocas Nähwana
Adejocas Nähwana

Während ich nun also auf mein Smartphone glotzte um die Fussballübertragung zu sehen, fuhr uns meine Frau gemütlich dorthin. Maria, so heißt die Besitzerin hat uns wirklich toll empfangen und wir hatten sofort das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen würden. Maria entwirft auch Schnittmuster, so hat sie vor kurzem erst das Schnittmuster „Emil und Emilie“ entworfen.

Während wir uns so kennenlernten, schaute ich mir erstmal genauer das Geschäft an und ich war wirklich beeindruckt. Ich fahre ja des Öfteren zu diversen Stoffläden und Märkten, aber dieser Stoffladen ist anders.

Die meisten Stoffgeschäfte wirken kühl und lieblos, hier fühlt man sich im warmen Licht geborgen. Man findet sich sehr schnell zurecht und alles wirkte auf mich, als wäre es mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Auswahl an Stoffen ist groß und die Preise sind wirklich gut.

Stoff gefälligst?
Stoff gefälligst?

Ich finde es zudem auch wirklich klasse, dass die Stoffe übersichtlich im Regal liegen, so dass man dann doch gleich einen Überblick hat und nicht jeden Stoffballen herausziehen muss, um ihn sich anzuschauen. Natürlich gibt es auch einen großen Zuschneidetisch, worauf die Stoffe perfekt zugeschnitten werden können.

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der große Zuschneidetisch

Natürlich ist es nicht nur etwas für Leute die nähen, sondern auch für den nicht nähenden Mitbürger, denn es werden auch Handmade Sachen angeboten, welche sich ebenfalls in einer angenehmen Preiskategorie befinden und auch mit viel Liebe zum Detail ausgestellt sind.

Taschen,
Taschen,
Mützen,
Mützen,
Jäckchen und .....
Jäckchen und …..

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….. viele andere Sachen gibt es zu bewundern!

Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid und selbst einmal nähen wollt, könnt ihr hier auch einen Nähkurs absolvieren. Sie hat wirklich an alles gedacht und dafür eine gemütliche Nähecke errichtet mit guten Einsteiger Nähmaschiene.

von Nähmaschine bis zur Overlock. Hier könnt ihr das Nähen erlernen.
von Nähmaschine bis zur Overlock. Hier könnt ihr das Nähen erlernen.

Wenn ihr also in der Magdeburger Umgebung seid oder direkt in Burg, dann schaut doch einfach selbst vorbei und gebt mir euer Feedback wie es euch gefallen hat. Hier nochmal die Adresse:

Adejocas – Nähwana
Breite Straße 37
39288 Burg

Falls es für euch zu weit ist, so gibt es auch demnächst einen Onlineshop:
http://www.nähwana.de

oder ihr kommt direkt in die Facebook-Gruppe „Stoffe by Adejoca

Ihr könnt Maria natürlich auch auf ihrer Facebookseite folgen:
https://www.facebook.com/Adejoca/

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick gewähren, denn ich bin der Meinung, dass dieser Stoffladen anders und sehr besonders ist. Meine Frau ist hin und weg…

Euer Sven

 

 

Rhodt unter Rietburg

Nachdem unsere Zwillinge uns, wie jedes Wochenende, pünktlich um 6.30 Uhr aus dem Bett geworfen haben, überlegten wir, was wir an diesem verregneten Tag machen könnten. Wir schrieben Freunde an und versuchten vergebens den Tag zu planen. Keiner hatte Zeit und Ideen hatten wir auch nicht. Erstmal zum Bäcker, denn ohne ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück kann der Tag sowieso nicht beginnen.

Als ich zum Bäcker ging, merkte ich nicht nur, dass es regnete, sondern auch, dass es echt neblig war. Man müsste also auf einen Berg fahren um schönes Wetter zu bekommen, so meine Idee. Spontan fiel mir da die Rietburg ein.

Die Rietburg liegt in der Nähe von Edenkoben bei Rhodt und hat eine Höhe von 535m. Nicht sonderlich hoch, aber vielleicht reicht es aus um dem grauen Sonntag zu entfliehen. Und was soll ich euch sagen, es hat geklappt.

Höhengaststätte Rietburg
Höhengaststätte Rietburg

Umso höher wir kamen, desto besser wurde das Wetter und unsere beiden Kleinen freuten sich auf Berg und Wald. Wir fuhren also soweit es ging mit dem Auto hoch.  Anschließend war es nicht mehr weit bis zur Burg.

Bevor wir aber zur Burg gingen, beschlossen wir noch zum Wildgehege zu gehen. Die Kinder hatten viel Spaß. Für die kleinen Beine war der Weg doch sehr beschwerlich, aber sie hatten großen Spaß daran, von Fels zu Fels zu springen und es wurde auf so ziemlich jeden Stein geklettert der dort vorhanden war.

Wir versammelten uns kurz und dann......
Wir versammelten uns kurz und dann……
Auf dem Weg zum Gehege
…..ging es zum Gehege

Die Kinder waren restlos begeistert und hatten eine Menge Spaß und wir hatten Spaß damit, dass die Kinder Spaß hatten. 🙂 Anscheinend sind die spontanen Ideen immer die besten. Sie nahmen wirklich alles wahr und so wurde auch ein kleiner Käfer interessant.

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Am Gehege angekommen erwartete uns schon das Damwild. Es waren wirklich tolle Tiere und es war wirklich schön anzusehen, wie sie durch den Wald streiften. Einige kamen uns nahe, andere scheuten uns. Die Freude bei den Kindern wuchs von Minute zu Minute.

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rietburg3     rietburg1

Jetzt hatten wir alle einen riesen Hunger, also nix wie hin zur Höhengaststätte. Auf der Terrasse kann man wundervoll sitzen, die Landschaft genießen und wundervoll essen, aber auch der Innenraum der Gaststätte ist sehr gemütlich.

Terrasse der Höhengaststätte
Terrasse der Höhengaststätte

Das Essen war ausgesprochen gut, die Portionen reichlich und der Preis vollkommen in Ordnung. Die Kinder genossen die Pause und das Essen. Anschließend gingen wir noch auf die Aussichtsplattform der Burg. Neugierig blickten die Kinder hinunter ins Tal und ihre Begeisterung kannte keine Grenzen.

Ausblicksturm der Rietburg
Ausblick von der Rietburg

Damit wir sie auch richtig müde bekommen, fingen wir eine Blätterschlacht an. Wir bewarfen uns mit Herbstlaub und auch die Kinder nahmen soviel Laub, wie ihre kleinen Hände tragen konnten und bewarfen sich gegenseitig. Ein riesen Spaß für uns alle. Der Herbst hat auch seine schönen Seiten.

Laubschlacht
Laubschlacht

Die Zeit verging wie im Flug, es wurde schon Nachmittag und die Kinder wurden auch langsam müde. Wir gingen also entspannt und satt zum Auto, kaum sind wir losgefahren, hörte ich schon ein lautes Schnarchen von der Rückbank. So ging es also wieder hinab in das triste graue Tal.

Euer Sven

Man(n) muss zum Holländischen Stoffmarkt

Meine Frau ist ja ganz geschickt. Sie organisiert für Sonntag vormittag eine Freundin, welche auf unsere beiden Kinder aufpasst und wir wollten gemütlich zu zweit brunchen. Klingt gut oder? Ziel war also Mannheim!

Einen Abend zuvor fiel ihr spontan ein, dass Stoffmarkt ist. Könnten wir dort nicht kurz ran, fragte sie mich? Klar, sagte ich und wusste gar nicht was ich damit anrichte. Wir fuhren um 9 Uhr los, denn um 11 machte der Stoffmarkt auf. In Mannheim angekommen, fragte sie mich, ob wir nicht ganz kurz ran gehen konnten, vielleicht hätten schon 1 oder 2 Stände offen. Naiv wie ich bin sagte ich, kein Problem. Wir kamen um halb 10 an und ich war etwas verwundert, denn es hatten schlichtweg alle Stände offen und es war schon relativ viel los, für Stoffmarktverhältnisse allerdings, war noch garnichts los. So ging meine Frau auf Schnäppchenjagd, während ich in ihrer Nähe wartete und sie mir diverse Meter Stoff in die Arme legte.

Morgens halb 10 auf dem Stoffmarkt
Morgens halb 10 auf dem Stoffmarkt

Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei, so kann ich euch ein paar schöne Bilder vom Markt zeigen. Da meine Frau öfter auf den Stoffmarkt geht, hatte sie gleich ihre Favouritenstände, auf welche wir uns gleich stürzten, sowie andere hunderte Frauen auch. Wahnsinn, es muss für die Angestellten enormer Stress sein da den Überblick zu behalten, wobei ich glaube, dass dort niemand mehr Überblick behalten konnte.

stoffmarkt3

Andrang am Stand
Andrang am Stand

Als sie fertig war, sah sie richtig glücklich aus und ich wie ein Esel. Voll bepackt brachte ich schnell die Einkäufe ins Auto, um wieder freie Hände zu haben. Anschließend beschlossen wir, dass wir einfach noch über den Markt schlendern, solange noch nicht so viel los ist. Ich stimmte zu, um auch euch ein paar Eindrücke vermitteln zu können.

Stoffe,
Stoffe,
Leder, Kork und .....
Leder, Kork und …..
Kleidung
selbstgenähte Kleidung

Auf dem Stoffmarkt gab es alles was das Nähherz begehrte und es war wirklich noch ziemlich ruhig. Wir tingelten von Stand zu Stand und während ich so meine Fotos schoss, suchte meine Frau weiter. Viel gekauft, hat sie dann aber nicht mehr.

noch ist alles ruhig
noch ist alles ruhig….
... was sich aber langsam änderte
… was sich aber langsam änderte
Für die Vögel ist es wohl besser als Kino
Für die Tauben ist es wohl besser als Kino

Wir waren so ziemlich durch, meine Frau brauchte aber noch Knöpfe. Ich hatte mittlerweile einen riesen Hunger und verwies darauf, dass wir brunchen wollten. Da es schon relativ spät war, schlug ich leckeres Mittagessen vor. Schön beim Asiaten mit leckerem Buffet. Meine Frau war einverstanden. Wir genossen die Ruhe und das leckere Essen. Anschließend gingen wir zurück zum Stoffmarkt, um Knöpfe zu besorgen und es war der Horror.

Der ganze Platz war gerammelt voll und ständig wurde ich angerempelt. Selbst wenn ich mich ins Abseits stellte, hatte ich keine Ruhe. Also drängte ich, denn das war mir zuviel. Es war voller als bei den Discounterangeboten, aber ohne Schlägerei. „Such dir deine Knöpfe und lass uns hier verschwinden“, drängte ich.

kein Platz mehr
kein Platz mehr
und Knöpfe ....
und Knöpfe ….
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… gab es auch!

Im Anschluß schlug ich vor, zum Möbelhaus zu fahren, um einen neuen Schrank für die ganzen Stoffe zu kaufen, wir einigten uns aber darauf, dass wir nach Hause fahren. Schließlich wartete noch ein toller Nachmittag mit unseren Kindern. Kennt ihr den Holländischen Stoffmarkt und wie erlebt ihr ihn?

Euer Sven

PS: Hier noch der link für die Termine 2016

Heidelberg

Kennt ihr das liebe Mütter, manchmal wird alles zuviel und ihr müsst einfach mal ein paar Stunden raus, um einfach wieder runter zu kommen? Unglaublich, aber uns Vätern geht es genauso. Die letzten Wochen waren doch ganz schön stressig, sowohl für meine Frau, als auch für mich. Für ein paar Tage war jetzt Oma A zu Besuch und ich nutzte einmal die Gunst der Stunde. Einfach kurz mal raus gehen und etwas tun, wozu ich Lust hatte.

Seit wir diesen Blog haben, habe ich das fotografieren für mich entdeckt. Es macht mir einfach Spaß alles zu knipsen, was mir vor die Linse kommt. Nun war es allerdings etwas regnerisch, dennoch habe ich mich nicht beirren lassen und wollte einfach mal stressfrei meinem Hobby nachgehen.

verregneter Tag
verregneter Tag

Heidelberg war das Ziel meiner Begierde. Die Stadt steckt voll mit guten Motiven und ist nicht weit entfernt. Ich liebe dort die schmalen Gassen, dass Schloß oder den Neckar. Es regnete nur noch leicht und mein erstes Ziel war die berühmte Heidelberger Brücke. Es ist sehr gefährlich auf der Brücke, denn sie war voll mit Asiaten und gefühlt jeder zweite hielt einen Selfiestock hoch in die Luft, sodass ich aufpassen musste, dass meine Augen nicht ausgestochen werden oder ich anderweitig Schläge bekomme. Es fing dann wieder leicht an zu regnen und es wurde leer auf der Brücke. Ich ging also hinüber und suchte mir eine ruhige Stelle heraus um meine Kamera auszupacken und dieses Bild war auch gleich mein erstes Ergebnis:

Heidelberger Brücke
Heidelberger Brücke

Ich genoss die Zeit und vor allem die Ruhe. Alleine stand ich am Ufer mit meiner Kamera in der Hand. Niemand rief nach mir, niemand schrie rum und das Telefon blieb auch still. Ich knipste also fleißig durch die Gegend. Ein Foto hier, ein Foto da. Ich fühlte mich so als wäre ich im Urlaub.

Heidelberger Brücke
Heidelberger Brücke
Blick zum Heidelberger Schloß
Blick zum Heidelberger Schloß

Die Zeit verging und ich bekam Hunger, so machte ich mich nun auf den Weg zurück in die Stadt. Als ich durch die Gassen ging, erschien plötzlich eine Kirche. Warum nicht, dachte ich mir und trat hinein. Ich bin nicht gläubig, aber ich mag die Architektur solcher Gebäude und so ziemlich jede Kirche ist einen Besuch wert. Auch um meine Kamera zu testen war es ein idealer Ort. Schlechte Lichtverhältnisse und ein Blitz darf nicht verwendet werden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn ich habe keine Vollformatkamera.

Kirche
Kirche

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Mittlerweile ist es auch schon Nachmittag geworden und ehrlich gesagt, bekam ich schon ein schlechtes Gewissen. Ich suchte mir also noch ein kleines Lokal, um noch schnell etwas zu essen. Danach entspannt zum Auto gelaufen und es ging wieder zum Geschrei. Zu Hause angekommen atmete ich noch einmal tief durch, ging hinein und ich hörte ……………………………………..nichts. Nanu, was ist denn hier los? Die Kinder lagen doch tatsächlich im Bett und schliefen.  Super dachte ich mir und legte mich auf das Sofa. Kurz ausgeruht und der Alltag ist wieder da. Nicht falsch verstehen, ich liebe den Alltag. Es gibt nichts Schöneres,  als ein Kinderlächeln. Ich möchte den Alltag nicht missen aber gelegentlich tun einem ein paar Stunden alleine richtig gut. Wie sieht es bei euch aus?

Euer Sven

Es hört einfach nicht auf,

zu regnen.  Wieder einmal ist es Wochenende und wie soll es im diesem Jahr auch anders sein, kübelt es aus Eimern. Während im letzten Sommer unser Ventilator nicht mehr nach kam, wollen wir diesen Sommer bisher gar nicht vor die Tür gehen. Mittlerweile finde ich es wirklich schon frustrierend.

Nichtsdestotrotz, haben wir 2 Kinder und die brauchen frische Luft. Schwimmbad und Indoorspielplatz sind nette Alternativen, aber wie ich finde, keine Dauerlösung. Wie nutzen wir also die kurze Zeit in der es mal nicht regnet?

Sollte es der Fall sein, dass es nur mal kurzzeitig aufhört, so nutzen wir die Zeit und holen die Laufräder heraus. Helm auf und los geht´s. Fröhlich drehen sie ihre Runden und aufgehört wird erst, na wer errät es? Richtig, wenn es wieder anfängt zu regnen. Zoobesuche oder zum Tierpark fahren wir dann wieder einmal, wenn das Wetter stabil bleibt.

Auf zum Rhein

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Letzten Sonntag blieb es doch tatsächlich den ganzen Vormittag trocken. Wir packten die Sachen und fuhren nach Speyer zum Hafenfest. Nur blöd, dass kein Hafenfest stattfand, denn es war Hochwasser. Das Fest wurde kurzerhand in die Innenstadt verlegt. Uns gefiel es dennoch so gut in diesem Moment, dass wir uns entschlossen haben, einen schönen Spaziergang entlang des Rheins zu tätigen. Die Kinder sprangen mit ihren Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste und genossen den Moment sehr. Wir amüsierten uns prächtig.

Während unseren Spaziergangs, fiel uns trotz Dauerregen, die Farbenvielfalt bei den Pflanzen auf. Es war eine wahre Pracht sie anzusehen. Man sollte sich vielleicht manchmal den kleinen Dingen widmen, die den Alltag schöner machen können.

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Von einzelnen Blüten bis hin zu den größeren Pflanzen war alles vorhanden und ließ unsere Laune besser werden.

Regen1

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Es war auch eine Menge los und wir wurden genau beobachtet.

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Während unsere Kinder versuchten Tauben zu streicheln,

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genossen wir weiterhin die Landschaft und waren froh, dass das Wetter gehalten hat und es für kurze Zeit einmal nicht regnete. Hoffen wir, dass bald der richtige Sommer kommt und wir gemütlich am Badesee liegen oder größere Ausflüge unternehmen können.

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Einen schönen Start in den Sommer wünschen wir euch.

Euer Sven

Papas freier Tag

Es kommt nicht oft vor, aber auch ich brauche mal einen Tag ohne Familie. Den habe ich mir an Himmelfahrt gegönnt und es war ein wirklich schöner Tag. Kurzfristig entschloss ich mich dazu, in den Schwarzwald zu fahren. Ich lebte vor etwa 10 Jahren einige Zeit dort und habe auch noch wunderbare Freunde dort. Zudem liebe ich diese Landschaft.

Ich verabredete mich mit Freunden zum Nachmittag. Wir beschlossen einfach den Tag im Garten zu genießen. Ich fuhr allerdings morgens schon los, um noch eine kleine Rundfahrt zu machen. Mein erstes Ziel war Badenweiler, ein kleiner schöner Ort mitten im Schwarzwald. Von diesem Ort, konnte man ziemlich schnell zum Hochblauen fahren.

Der Hochblauen ist ein Berg mit 1165m Höhe, mit einem fantastischen Ausblick. Ich bin damals ständig dort hoch gefahren oder gewandert, nur um diesen Ausblick zu genießen. Bei klarem und schönem Wetter, konnte man die Alpen sehen und ich hatte Glück. Die Sonne schien und es war so klar, dass ich die Alpen sehen konnte.

Hochblauen
Hochblauen
Blick zu den Alpen
Blick zu den Alpen

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Ich genoss auch die Autofahrt sehr, so langsam musste ich mich aber auch auf den Weg zu meinen Freunden machen. Ab und zu musste ich dann doch wieder anhalten, um die Landschaft ein wenig zu genießen und sie mit meiner Kamera festzuhalten. Selbst ein Pferd auf einer Koppel empfand ich in diesem Moment einfach als wunderschön.

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Kurz darauf trafen wir uns und ich freute mich wahnsinnig sie wieder zu sehen. Den Garten kannte ich noch nicht. Er war ziemlich abgelegen und einsam, mit einem fantastischen Ausblick.  Hinter dem Garten floss ein kleiner Bach entlang, welcher diesem Garten einen besonderen Charme verlieh. Es ist wirklich so, als wäre ich im Urlaub und ich war tiefenentspannt.

Ein kleiner Bach
Ein kleiner Bach

Zuammen grillten wir, genossen unser Bier und erzählten stundenlang über das was war, was ist und was kommt. Ich glaube wir haben diesen Tag alle sehr genossen. Nachdem es auch schon dunkel wurde, saßen wir am Lagerfeuer und bereiteten uns Stockbrot zu. Einfach herrlich.

Stockbrot
Stockbrot

Am nächsten Morgen war ich schon recht früh munter. Zusammen gingen wir um halb 8 in der Früh zum Bäcker und frühstückten. Eine leckere Erdbeertorte mit Kaffee war für mich jetzt genau das richtige. Danach stand noch ein kurzer Überraschungsbesuch, bei einer Freundin an und dann war auch schon die tolle Zeit bei meinen Freunden wieder vorbei.

Bevor ich nach Hause fuhr, beschloss ich noch eine kleine Rundtour zu machen. Ich fuhr von Badenweiler durch das Gebirge nach Schönau welches fast am Feldberg liegt. Von da aus bin ich nach Todtnau gefahren, denn ich wollte unbedingt die Todtnauer Wasserfälle wiedersehen.

Todtnauer Wasserfälle
Todtnauer Wasserfälle

Das Wetter spielte immer noch mit und ich fühlte mich mehr und mehr wie im Urlaub. Das schöne Grün der Bäume und die Blüten in dieser Jahreszeit, machten es noch angenehmer.Freiburg3

Nun ist es auch schon Nachmittag geworden und so schön hier alles ist, fing ich an meine Familie zu vermissen. Ich fuhr also über Todtnau nach Freiburg und von Freiburg wieder nach Hause. Es sind nur 2 Stunden Fahrt, aber leider macht man solche Sachen viel zu selten. Ich freue mich schon riesig mit meiner Frau und meinen Kindern zusammen diese Landschaft zu genießen. Gegen 17 Uhr war ich wieder zu Hause und freute mich, wieder bei meiner Familie zu sein. Ein Dank natürlich an meine Frau, die sich in dieser Zeit liebevoll mit unseren Kindern beschäftigt hat. Ich glaube es ist heute keine Selbstverständlichkeit, dass jeder Teil der Familie Zeit für sich hat und ich finde, dass sowohl Mutter als auch Vater einmal frei von Stress und Sorgen sein sollen und abschalten können.

Euer Sven

Sea Life Speyer

Vor etwa 5 Jahren besuchten wir das Sea Life in Speyer zum ersten Mal, gefallen hatte es uns damals garnicht. Wir erfuhren, dass sie mittlerweile umgebaut hatten und beschlossen heute, trotz unserer schlechten Erfahrungen, Sea Life noch einmal zu besuchen, dieses mal mit unseren Kindern.

Natürlich fragten wir uns, ob es schon etwas für 2-jährige ist und ich kann sagen, ja ist es, soviel vorab, aber erst einmal zum Anfang.

Wir begannen den Sonntag, wie immer mit einem guten Frühstück. An diesem Wochenende hatten wir noch Besuch von einer Freundin aus Frankfurt. Heute war überall verkaufsoffener Sonntag, worauf mir die Idee kam, ins Sea Life zu gehen. In der Hoffnung, dass alle Leute in der Stadt shoppen. Wir wurden uns schnell einig und ich kaufte die Tickets direkt online, da sie dort etwas günstiger waren. Ich druckte die Tickets aus und packte meine Kamera ein, während dessen meine Frau die Kindersachen packte.

Angekommen in Speyer packte ich sofort meine Kamera aus um tolle Fotos am Rhein zu machen, wo sich das Sea Life befand. Ein Auslöser und dann die Ernüchterung, ich habe die Speicherkarte vergessen. Ich ärgerte mich und packte meine Kamera wieder zurück ins Auto. Tut mir wirklich leid, aber heute gibt es nur Fotos vom Smartphone. Ich ärgere mich jetzt noch!

Sealife1

Wir gingen hinein, sahen die ersten Becken und von unseren beiden Süßen kam ein lautes OOOOHHHHHAAAA. Der Vorfall mit der Speicherkarte war somit vergessen. Die Kinder waren wirklich neugierig und schauten begeistert in die Aquarien. Zu Beginn waren es einige Süßwasserbecken, sie waren allesamt toll eingerichtet, sodass es auch uns ganz gut gefallen hat. Ein paar Becken weiter, gab es nun auch exotischere Tiere zu bestaunen, wie diese hier:

Moräne
Moräne
Languste
Languste
Rochen
Rochen

Die Aquarien wurden immer schöner und auch kleine Schildkröten waren zu sehen.

Buddah im Wasser
Buddah im Wasser
Schildkröten
Sumpf-Schildkröten

Nun kam das große Highlight vom Sea Life. Ein großes Becken, indem man durch einen Tunnel hindurchläuft. Unser Sohn fiel zwar hin, hatte aber vor Begeisterung das weinen vergessen, während unsere Tochter sich unwohl fühlte und wieder hinaus wollte.  Meine Frau ging mit ihr hinaus und bei ihr war alles wieder gut, während mein Kleiner, unser Besuch und ich noch die Haie und die riesige Meeresschildkröte bewunderten. Es war wirklich schön anzusehen, auch dass die Becken wahnsinnig groß waren, gefiel uns.

Meeresschildkröte
Meeresschildkröte

Sealife5

Anschließend gab es noch ein paar Korallen zu sehen und dann kam auch schon der Shop, den wir eilig durchquerten, bevor unsere Kinder gafallen daran finden. Auf der Terasse vom Sealife gab es noch ne Portion Pommes, die unsere Kinder hungrig veputzten. Uns hat es dort, anders als vor etwa 5 Jahren, wirklich gut gefallen und unsere Kinder waren begeistert. Man kann also 2-jährige mitnehmen, denn sie sind schlauer als man zu glauben vermag.

Wir gingen im Anschluß noch in die Stadt, gönnten uns ein Eis und tingelten umher. Obwohl heute der Mittagsschlaf ausfiel, machten unsere Kinder gut mit. Dafür ging es am Abend auch recht früh ins Bett, woraufhin sie auch direkt einschliefen. Sorry, für die Smartphonebilder, aber ich hoffe, die Fotos gefallen euch trotzdem und ihr bekommt einen kleinen Eindruck.

Bis bald

Euer Sven

Ausflug zum Luisenpark Mannheim

Es ist Sonntag Morgen und wir frühstücken zusammen gemütlich. Wie jeden Sonntag morgen, planten wir auch diesen Tag spontan am Frühstückstisch. Das Wetter war trüb und bewölkt, aber trocken. So entschlossen wir uns kurzerhand auf einen gemütlichen Ausflug in den Luisenpark nach Mannheim. Wir waren noch nie dort, obwohl der Park in der Nähe liegt.

Wir zogen unsere Kinder an und packten ihre Rucksäcke. Sie wollen unbedingt ihre Sachen selbst tragen. Jeder hat eine Trinkflasche und eine Kleinigkeit zu Essen im Rucksack.

Auf gehts
Auf gehts!!!!

Den Park erreicht, wollten unsere Beiden natürlich direkt zu den Tieren. Auf diesem Gelände befand sich ein kleiner Bauernhof, der unsere Zwillinge begeistern sollte. Von Kühen, Schweinen, Schafen und Hühnern war alles dabei und wurden neugierig beobachtet.

Luisenpark2
Die Tiere waren wirklich zum anfassen nah.

Luisenpark1           Luisenpark3

Nach knapp einer Stunde, gingen wir auf die große Wiese. Es wurde geschaukelt und gespielt. Es gab Möglichkeiten zum Trampolinspringen oder einfach zu Picknicken. An einer Schaukel begegneten wir einem Storch. Er war so nah und zutraulich, dass wir ihn streicheln konnten. Von wie vielen Menschen musste er schon Futter bekommen haben, um so zutraulich zu sein.

Luisenpark5

      Luisenpark4       Luisenpark6

Als nächstes gingen wir zum Teehaus und dem Wasserfall. Auch wenn das Wetter noch nicht besser war, war es doch sehr schön anzusehen, leider begann dort auch schon das Ende unseres Ausfluges.

Teehaus
Teehaus

Wir gingen zum Wasserfall und wollten uns die Fische ansehen. Am Wasserfall konnte man durch eine Höhle gehen, was wir wohl besser hätten meiden sollen. Unser Sohn sprang dort in eine Pfütze die so tief war, dass er komplett durchnässte Schuhe und Füße hatte. Natürlich hatten wir keine Wechselsachen mit. Wir gingen ins Teehaus, zogen ihm Schuhe und Socken aus und zogen ihm die Socken meiner Frau an. Die Schuhe versuchten wir bestmöglich trocken zu bekommen. Und jetzt ganz schnell nach Hause. Hoffentlich wird er nicht krank.

Am Wasserfall
Am Wasserfall

Wir wollten nicht zu hektisch reagieren und versuchten ruhig aber flott, zum Auto zu gelangen. Noch bevor wir den Park verlassen hatten, fiel unser Sohn hin, so dass die Lippe blutete. Das Geschrei war groß. Ich nahm ihn auf den Arm und nun eilten wir los und fuhren Heim. Zu Hause war wieder alles gut und krank wurde er auch nicht. Der Ausflug war recht kurz und wir hatten noch nicht einmal die Hälfte gesehen. Bei besserem Wetter starten wir einen neuen Versuch.

Euer Sven

Shopping in Frankfurt

Wir hatten wieder einmal große Lust shoppen zu gehen. Mit Zwillingen ist es wahrlich nicht einfach, aber da müssen die beiden jetzt durch!
Das wir nicht morgens beginnen können bis spät abends ist natürlich klar. In diesem Zusammenhang wollten wir gerne Freunde in Frankfurt besuchen.

Nachdem wir morgens ausgeschlafen hatten, gab es für die Kinder ein leichtes Frühstück, danach putzten wir uns raus und fuhren direkt los. Die Sachen für diesen Tag, packten wir schon am Vortag, sodass wir nur noch alles einladen mussten und los konnten. Natürlich vergaßen wir einen Rucksack, was allerdings nicht so tragisch war, es war ja Samstag. Es war nichts drin, was wir nicht in einer Drogerie nachkaufen konnten. Unterwegs besorgten wir noch Brötchen und als wir bei unseren Freunden ankamen, war der Frühstückstisch schon gedeckt, mit allen Raffinessen.

Leider mussten wir den Mittagschlaf ausfallen lassen. Insgesamt haben wir ihn schon 2 mal ausfallen lassen, aber unsere Beiden steckten es jedes Mal super weg. Dafür geht es halt abends zeitiger ins Bett. Nach dem Frühstück machten wir uns mit der Straßenbahn auf dem Weg in die Stadt. Unsere Kinder fuhren das erste Mal mit der Straßenbahn und sie wollten unbedingt alleine sitzen. Wir gönnten ihnen den Spaß und sie hatten sehr viel Freude, die Äuglein leuchteten.

Das Wetter war ziemlich trüb, ab und an gab es auch einen kleinen Regenschauer, was unsere Stimmung nicht trüben sollte.IMGP2079

Wir gingen in den ein oder anderen Shop, gekauft haben wir aber nicht wirklich etwas. Die Kinder waren unermüdlich, wir hatten zwar einen Buggy dabei, sie wollten aber beide unbedingt die ganze Zeit laufen.

Ich weiß nicht ob es Zufall war (wohl eher nicht 😉 ), aber wir fanden zufällig einen Shop für Stoffe. Da meine Frau sehr gerne näht, wusste ich, dass wir dort länger verweilen werden. Also setzte ich mich mit unseren Kids in die „Männer – Ecke“, zog ihnen die Jacken aus und wir Männer spielten mit den Kids, während sich die Frauen die Stoffe aus den Regalen zerrten. Knapp eine Stunde verbrachten wir dort, es waren aber wohl super Schnäppchen, naja.

Anschließend sind wir ins Zoogeschäft, denn die Kleinen sollten ja auch noch ihren Spaß haben. Sie zogen aber prima mit. Die Auswahl an Kleintieren war toll und die beiden freuten sich. Nun bekamen wir Hunger.IMGP2110

Wir entschieden uns für eine bekannte Pizzeria. Die Kinder wollten unbedingt Nudeln essen, also kam uns diese grad recht. Leider war der Service nicht so prima. Unsere Freundin wurde gar nicht erst gefragt, ob sie was trinken möchte und die Nudeln unserer Kinder waren ziemlich kalt und nicht wirklich gut zubereitet. Sei es drum, gibt es halt kein Trinkgeld. Wir bezahlten alles zusammen und kamen auf den Betrag von 48,60€. Die Bedienung zögerte, wir wollten aber das Restgeld wieder haben, da es uns nicht gefallen hat. „Ist ja wie im Kindergarten hier“, sagte die Bedienung frech grummelnt, gab uns das Restgeld zurück und stampfte wütend ab. Wenn wir zufrieden sind, zahlen wir gerne Trinkgeld, so aber nicht.IMGP2097

So langsam wollten unsere Kinder wieder Straßenbahn fahren, also gingen wir zurück zu unserer Station. Wir machten noch einen kurzen Stop im Bücherladen und kauften noch ein paar Kinderbücher. Davon kann man nie genug haben. Die Straßenbahn kam, wir gingen hinein und unser Sohn fing fürchterlich an zu schreien. Erst bei Mama auf dem Arm und als ich ihn auf den Arm nahm schrie er genauso weiter. Ich stand also auf, setzte ihn alleine auf den Sitz und er schaute ruhig und zufrieden aus dem Fenster. Das ganze Abteil musste laut loslachen, wir natürlich mit. Nun war es schon 17.30 Uhr, wir gingen noch kurz zu unseren Freunden rein, gaben den Kleinen noch etwas leichtes zu essen, packten das Auto und fuhren wieder nach Hause. Die Kinder schliefen direkt ein. Zu Hause bekamen sie schnell den Schlafanzug an und erschöpft schliefen sie sofort weiter. Ein toller Tag.