Koh Samui

Die Fahrt mit der der Fähre war recht lang aber sehr schön. Wir fuhren um Halb-Koh Phangan, von Strand zu Strand und sammelten die Leute ein. Es sah wirklich immer witzig aus, wie Leute versuchten ihre Trolleykoffer am Strand entlang zu ziehen und es gab desöfteren auch keinen Bootssteg, so dass sie ihre Koffer hochhalten mussten, während sie durchs Wasser zum Boot gingen. So ein Rucksack ist schon sehr praktisch für so eine Reise. Hier ein paar Bilder von der Fahrt mit der Fähre:DSC_7520

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Angekommen in Koh Samui ging es recht stressig zu. Wir kamen an einem, veralgten und ungepflegten, Strand an. Nicht wirklich ein Ort wo wir bleiben wollten. Wir nahmen uns ein Sammeltaxi und fuhren nach Bo Phut. Meine Frau war vor Jahren schon einmal dort gewesen und fand es dort wunderschön. Dort angekommen, erschrak meine Frau, wie es dort mittlerweile aussah. Alles komplett verbaut und wahnsinnig viel Verkehr. Sie war traurig, dass sie mir so etwas zumutete und man eine so schöne Natur kaputt macht, um Hotels und Infrastruktur zu schaffen und ich fühlte mit. Wenn ich daran denke, dass die traumhaften Strände auf Koh Phangan genauso verbaut werden könnten wie auf Koh Samui, dann könnte ich heulen. Wir hatten nur 3 Nächte Aufenthalt auf Koh Samui, bevor unser Flieger nach Bangkok ging, also beschlossen wir da zu bleiben. Da wir kaum Geld ausgegeben hatten, waren wir uns einig eine etwas gehobenere Klasse als Hotel zu buchen. Wir fanden schnell eines für nur 700 Baht. Man brachte uns ein Stück weiter zu einem Bungalow. Es war sehr gemütlich. Wir packten schnell die Sachen rein und gingen direkt zum Pool, der direkt bei den Bungalows war. Dann kam der Schreck. Plötzlich lärmte und bebte alles und wir erschraken uns mal wieder. Was es war, seht ihr auf dem nächsten Bild:

Unser Bungalow
Unser Bungalow

Wir wohnten und badeten also direkt unter der Startzone vom Flughafen. Super………………. Zu unserem Glück hatten wir nur für eine Nacht gebucht und es flog nur alle halbe Stunde ein Flieger los. Wir machten das beste daraus, zogen uns um und gingen zum Big Buddah. Eine riesige Touristenzone und völlig überlaufen. Wir gingen umher, schauten uns um und fanden ein tolles Lokal wo wir wirklich gut gegessen hatten. Anschließend gab es eine Massage und am späten Nachmittag gingen wir in ruhigere Ecken wo wir gemütlich spazieren konnten. Spät Abends gingen wir zurück, legten uns hin und schliefen schnell ein. Nachts schien kein Flugzeug abgehoben zu sein, zumindest hatten wir gut geschlafen. Ein Wecker brauchten wir trotzdem nicht, denn am frühen Morgen standen wir im Bett, als die erste Turbine unsere Kopfkissen erreichte. Wir duschten schnell, machten uns fertig und nix wie weg. Meine Frau wollte in das Hotel, wo sie schon einmal übernachtet hatte. Wir fanden es sehr schnell und der Besitzer erinnerte sich sogar noch an meine Frau. Wir bekamen für 1100 Baht die Nacht ein wirklich luxuriöses Zimmer mit abgetönten Panoramafenster direkt mit Blick aufs Meer. Es war traumhaft. Auch die Anlage war wirklich sehr schön. Wir checkten ein, sahen uns um und entspannten uns. Kein Fluglärm oder sonstiges. Anschließend gönnten wir uns wieder eine Massage. Am Abend gingen wir die Straße entlang und sahen ein älteres Thai-Paar, die Essen gekocht und verkauft hatten. Es sah aus wie eine große Schubkarre mit Kochkessel und oben drüber hing das Fleisch. Wir bestellten uns etwas und es war wirklich köstlich und wahnsinnig billig. Sobald der Teller leer war, wurde auch sofort wieder was aufgefüllt. Am Abend zog ein Sturm auf. Wir gingen Chips und weitere Süßigkeiten holen und verschwanden in unser Zimmer. Wir lagen auf unserem Bett und sahen entspannt aus dem Fenster wie der Sturm wütete. Es ging die ganze Nacht, wir schliefen trotzdem fantastisch, denn es war auch das erste Zimmer, dass dauerhaft Strom und eine Klimaanlage hatte.

Am nächsten morgen frühstückten wir gut und gönnten uns wieder eine Massage. Ich hatte nach diesem Urlaub keine Rückenschmerzen mehr und war wirklich tiefenentspannt. Wir lagen ein wenig am Strand und gingen wieder zu dem Pärchen essen. Wir ließen dann auch diesen Tag gemütlich ausklingen und bereiteten uns auf unsere Abreise vor, denn wir mussten schon 4 Uhr früh auf zum Flugafen.

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