Ende der Reise

Unsere Reise nähert sich also dem Ende zu. Wir flogen jetzt also zurück nach Bangkok, wo wir unsere letzten 3 Tage verbrachten. Dort angekommen, wollten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmittel bewegen und noch richtig shoppen. Wir stiegen in den Zug und wollten zum MBK Center. Als wir im Glauben waren, in der Nähe des Centers zu sein, suchten wir erst einmal ein Hotel. Natürlich waren wir total falsch und die Suche nach einem Hotel war nicht gerade einfach. Ein Stundenhotel hingegen hätten wir an jeder Ecke bekommen. Plötzlich standen wir vor einem großen Tor mit englischer Aufschrift, frei übersetzt: „Der größte Männerspielplatz der Welt“. Wir sahen uns verdutzt an, schmunzelten ein wenig und suchten weiterhin ein Hotel. Da wir uns immer die Zimmer hatten zeigen lassen, sind wir dort aus jedem Hotel wieder rückwärts raus. So etwas hatte wir beide noch nicht gesehen. Eine deutsche Gefängniszelle muss gemütlicher sein. Die Wände teils mit Ölfarbe gestrichen und auf die Betten mochten wir uns nicht einmal setzen.

Nach einer Weile gaben wir auf, riefen das nächste Taxi und fragten ihn ob er ein schönes Hotel in der Nähe vom MBK Center kenne, für ca 800 Baht. Wir fuhren eine Weile bis wir in einer Seitenstraße, in einem Hotel ankamen. Ein schönes Hotel mit kleinem Spa für 800 Baht. Bis zum Center waren es 5 Minuten zu Fuß…….perfekt. Wir sind auch sofort zum shoppen los und waren auch noch den ganzen nächsten Tag am einkaufen. Ein Shoppingparadies, auch für Männer.

Am Abend des zweiten Tages wollten wir meinen Anzug abholen. Wir bestellten vom Hotel aus ein Taxi und bestanden darauf, dass er das Taximeter einschaltet. Das Taxi kam, wir stiegen ein, gaben ihm die Adresse und fuhren los, fuhren weiter, fuhren weiter und fuhren weiter. Moment…… hier waren wir doch eben schon. Der Taxifahrer fuhr doch ungelogen über eine Stunde mit uns im Kreis. Natürlich verstand er auch kein Englisch. Schließlich kamen wir an. Ein tolles Schneidergeschäft, nur nicht das wo ich meinen Anzug abholen wollte. Ich war schon etwas zornig und sagte er möge uns bitte zur Khao San Road fahren. So fuhr er weiter. Nachdem wir dann noch einmal eine halbe Stunde warteten, blieb er plötzlich stehen. Ein anderer Taxifahrer machte uns die Tür auf und sagte, dass dieses Taxi eine Panne hat und wir bei ihm mitfahren sollten, natürlich ohne Taximeter. Wütend setzten wir uns rein, aber wir kamen an. Ich probierte alles an und freute mich, dass es so gut geklappt hat.

Mein Anzug
Mein Anzug

Am letzten Tag standen wir wieder früh auf, denn wir wollten nochmal zum MBK Center bevor wir nach Hause fliegen. Es war aber Songkran, das thailändische Neujahrsfest. Die Menschen standen an jeder Ecke mit Wasserpistolen und Eimern und spritzten JEDEN nass. Leicht nass kamen wir am Center an, shoppten eine Weile und kamen Klatschnass zurück ins Hotel. Ganz schnell umgezogen, Sachen gepackt ins Taxi gestiegen und nix wie hin zum Flughafen. Wir haben es nicht einmal im Taxi geschafft trocken zu bleiben. Die Türen wurden aufgemacht und wir wurden angespritzt. Durchnässt stiegen wir in den Flieger und flogen leider wieder nach Hause. Der gesamte Urlaub mit Flug und allem drum und dran hat uns knapp 3000 Euro gekostet und wir haben dafür 3 Wochen Traumurlaub erleben dürfen.

Ende

Wenn ihr ähnliches erlebt habt, schreibt doch eine E-mail an sven@svellby.de oder hinterlasst einfach einen Kommentar. Wir freuen uns auf Euer Feedback.

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