Archiv der Kategorie: family life

Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann……

kommen wir eben zum Schnee.

zu Besuch im Odenwald

Kennt ihr das? Das weiße Pulver, welches vom Himmel kommt? Man sagt sich, dass es gefrorener Regen ist und man bezeichnet ihn als Schnee.

Es ist schon verrückt, wir haben Winter und es gibt wirklich kaum Schnee in unsrer Region. Unsere Zwillinge sind mittlerweile 3 Jahre alt und haben ernsthaft noch niemals Schnee gesehen. Zeit dies zu ändern, dachte ich mir. Ich suchte im Internet nach live Webcams von Gebirgen in unserer Nähe, um zu schauen, wo es Schnee geben könnte und ich wurde fündig.

So packte ich die Kinder dick ein und es ging nach Trösel, wo wir vor Weihnachten unseren Weihnachtsbaum abholten. Hier noch der Beitrag dazu.

hinter Trösel

Was wir vorfanden war wirklich erstaunlich. Schnee soweit das Auge reicht. Wir hielten also an und sprangen voller Vorfreude auf das nächste freie und schneebedeckte Feld. Die Kinder hatten direkt einen riesen Spaß und so gab es die erste Schneeballschlacht. Auch der Papa blieb nicht verschont und wurde direkt auf den Boden geworfen. Die kleinen Geister fielen direkt über mich her und bewarfen mich. Die Temperaturen lagen bei -8 Grad und ich fand es wirklich kalt, die beiden Kleinen interessierte es herzlich wenig und sie tobten vergnügt weiter. Ein toller Moment.

Schneeballschlacht

Nachdem dann irgendwann der kleine Mann sein blankes Gesicht in den tiefen Schnee steckte, wurde es für ihn doch etwas kalt. Ich trocknete ihn ab und beschloss zum aufwärmen etwas weiter zu fahren. So fuhr ich also Richtung Neckarsteinach, doch nach kurzer Zeit wollten die Kids wieder raus. Wir hielten auf einem Parkplatz, von wo aus es einen tollen Ausblick gab und die Kinder hatten jetzt wieder riesen Spaß.

toller Ausblick

Ein Halten war nicht mehr möglich und der Spaß wurde immer größer. Schneemann bauen und Schneeballschlacht war angesagt und wenn das kein Spaß gemacht hatte, dann legten wir uns einfach in den Schnee und genossen diesen tollen Wintertag. Das Wetter spielte weiterhin mit und ich war wieder einmal überrascht, mit welch einfachen Mitteln kleine Kinder eine riesen Freude haben können und man auch selbst dabei selbst so viel Spaß hat.

Nach einiger Zeit war es angebracht wieder nach Hause zu fahren. Kaum eingestiegen sind alle beide eingeschlafen, so dass ich mich entschied, einen Umweg über Heidelberg zu machen, um selbst noch die tolle Landschaft zu genießen. Die Kinder waren so müde, dass sie erst zu Hause wieder aufwachten und so war der Tag auch ziemlich schnell wieder zu Ende. Es war klasse.

Euer Sven

Zeit für Geschenke

Das Jahr neigt sich dem Ende und es steht nicht nur Weihnachten vor der Tür, sondern auch der dritte Geburtstag unserer Zwillinge. Es ist tatsächlich schwierig, wenn der Geburtstag direkt nach Weihnachten ist. Wir bekommen das Gefühl, unsere Kinder zu überschenken. Das größte Geschenk machten uns aber die Kinder.

Endlich trocken

Über 1 Jahr übten und probierten wir es die Windel los zu werden. Mittlerweile hatten wir 5 Töpfchenbücher und ständig lasen wir daraus vor, gebracht hat es allerdings nichts. Wir haben sie mit Spielzeug bestochen, unser Zwillinge zeigten uns lediglich die kalte Schulter. Auch der Druck von außen wurde immer größer, denn sie werden im Dezember 3 Jahre alt und in die Kita gehen sie auch schon, da müssen sie aber so langsam trocken werden. Unsere beiden interessierte es herzlichst wenig, sie waren schlichtweg noch nicht bereit. Seit etwa 3 Wochen sind sie es und wir sind mächtig stolz. Aktuell ist es so, dass sie Nachts noch die Windel um haben und auch auf längeren Ausflügen. Bei den Ausflügen bleibt die Windel trocken und sie melden sich wenn sie müssen, Nachts hingegen kommt noch was in die Windel rein, aber das ist kein Problem.

endlich windelfrei

Mittlerweile ist es nicht nur so, dass sie alleine auf das Töpfchen gehen, sie gehen auch auf die große Toilette, ziehen sich dabei selbst aus und wieder an und auch die Spülung betätigen sie selbst. Wie so etwas aussehen kann, könnt ihr hier sehen.

Voller Stolz kommen sie danach zu uns und freuen sich selbst darüber, dass sie auf der großen Toilette Pipi gemacht haben und ich werde niemals den Moment vergessen, als unsere Tochter das erste mal auf der Toilette Pipi gemacht hat. Sie hatte ein unfassbares Leuchten in den Augen und war richtig aufgeregt. Sie schrie vor Freude „Ich habe Pipi gemacht – ist das toll“ und uns kamen die Tränen.  Das eine einfache Sache wie das toilettieren so wunderbar sein kann, hätte ich nie erwartet und jeden Tag loben wir unsere beiden dafür und immer wieder sind sie so wunderbar stolz auf sich, es ist einfach toll und das schönste Weihnachtsgeschenk für uns.

Weihnachtszeit

Nachdem der Nikolaus schon da war, ist jetzt auch schon Weihnachtszeit. Zum Nikolaus gab es für jeden ein kleines Geschenk und etwas Süßes. Wir sind keine Freunde davon, unsere Kinder zu überschenken und sie mit Spielzeug zu überfluten. Zu Weihnachten gibt es ein wenig mehr. Neues Eisenbahnzubehör, Mal- und Liederbücher und für unsere Tochter einen tollen Kaufmannsladen. Wenn ich meinen Sohn frage was er sich wünscht, dann bekomme ich zur Antwort „Ein Geschenk“. Sie sind glücklich mit dem was sie haben und das stellt uns als Eltern zufrieden. Spielzeug welches nicht mehr Altersgerecht ist, wird im neuen Jahr hingegen aussortiert, so haben sie immer nur ein bestimmtes Level an Spielzeug womit sie dann auch spielen.

Den Weihnachtsbaum fällten wir alle zusammen in Trösel bei Weinheim, auf dem Helfertshof. Man kann dort hin wirklich einen tollen Familienausflug machen. Den Baum kann man sowohl selbst fällen, als auch gefällt kaufen. Zudem ist es ein kleiner Bauernhof, auf dem die Kinder in den Schafsställe gehen und die Schafe bewundern können.

im Schafstall

Knapp 2 Wochen vor Weihnachten, brachten wir den Baum also in die Wohnung, denn wir wollten ja schließlich länger etwas davon haben. Die Kinder waren wieder nervös und aufgeregt, denn es ist das erste Mal, dass auch sie den Baum schmücken dürfen. Mit großer Vorsicht und viel Sorgfalt, brachten sie die Weihnachtskugeln an den Baum und nur eine Kugel fiel dabei auf den Boden. Man kann den kleinen Zwergen wirklich eine Menge zutrauen.

unser Weihnachtsschmuck

Geburtstagszeit

Sobald Weihnachten zu Ende geht, steht auch schon das nächste Fest an, der dritte Geburtstag. Wir haben entschlossen einen tollen Kindergeburtstag zu feiern, aber wieder nicht so viel zu schenken. Um es etwas zu verteilen, bekommen sie dafür im Sommer eine Kleinigkeit, denn wir wollen sie ja schließlich nicht mit Geschenken erschlagen. Wie wir es in den darauffolgenden Jahren halten werden, wissen wir noch nicht. Ich bin da selbst auch gespannt, was die Kinder in Zukunft fordern werden.

Haben eure Kinder auch im Dezember Geburtstag und wie haltet ihr es dann und wie habt ihr die „Entwindelung“ eurer Kinder erlebt? Wurdet ihr von außen unter Druck gesetzt oder wart ihr ganz ruhig und habt euch an solchen hilfreichen Ratgeber gehalten?

Euer Sven

Rhodt unter Rietburg

Nachdem unsere Zwillinge uns, wie jedes Wochenende, pünktlich um 6.30 Uhr aus dem Bett geworfen haben, überlegten wir, was wir an diesem verregneten Tag machen könnten. Wir schrieben Freunde an und versuchten vergebens den Tag zu planen. Keiner hatte Zeit und Ideen hatten wir auch nicht. Erstmal zum Bäcker, denn ohne ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück kann der Tag sowieso nicht beginnen.

Als ich zum Bäcker ging, merkte ich nicht nur, dass es regnete, sondern auch, dass es echt neblig war. Man müsste also auf einen Berg fahren um schönes Wetter zu bekommen, so meine Idee. Spontan fiel mir da die Rietburg ein.

Die Rietburg liegt in der Nähe von Edenkoben bei Rhodt und hat eine Höhe von 535m. Nicht sonderlich hoch, aber vielleicht reicht es aus um dem grauen Sonntag zu entfliehen. Und was soll ich euch sagen, es hat geklappt.

Höhengaststätte Rietburg
Höhengaststätte Rietburg

Umso höher wir kamen, desto besser wurde das Wetter und unsere beiden Kleinen freuten sich auf Berg und Wald. Wir fuhren also soweit es ging mit dem Auto hoch.  Anschließend war es nicht mehr weit bis zur Burg.

Bevor wir aber zur Burg gingen, beschlossen wir noch zum Wildgehege zu gehen. Die Kinder hatten viel Spaß. Für die kleinen Beine war der Weg doch sehr beschwerlich, aber sie hatten großen Spaß daran, von Fels zu Fels zu springen und es wurde auf so ziemlich jeden Stein geklettert der dort vorhanden war.

Wir versammelten uns kurz und dann......
Wir versammelten uns kurz und dann……
Auf dem Weg zum Gehege
…..ging es zum Gehege

Die Kinder waren restlos begeistert und hatten eine Menge Spaß und wir hatten Spaß damit, dass die Kinder Spaß hatten. 🙂 Anscheinend sind die spontanen Ideen immer die besten. Sie nahmen wirklich alles wahr und so wurde auch ein kleiner Käfer interessant.

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Am Gehege angekommen erwartete uns schon das Damwild. Es waren wirklich tolle Tiere und es war wirklich schön anzusehen, wie sie durch den Wald streiften. Einige kamen uns nahe, andere scheuten uns. Die Freude bei den Kindern wuchs von Minute zu Minute.

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rietburg3     rietburg1

Jetzt hatten wir alle einen riesen Hunger, also nix wie hin zur Höhengaststätte. Auf der Terrasse kann man wundervoll sitzen, die Landschaft genießen und wundervoll essen, aber auch der Innenraum der Gaststätte ist sehr gemütlich.

Terrasse der Höhengaststätte
Terrasse der Höhengaststätte

Das Essen war ausgesprochen gut, die Portionen reichlich und der Preis vollkommen in Ordnung. Die Kinder genossen die Pause und das Essen. Anschließend gingen wir noch auf die Aussichtsplattform der Burg. Neugierig blickten die Kinder hinunter ins Tal und ihre Begeisterung kannte keine Grenzen.

Ausblicksturm der Rietburg
Ausblick von der Rietburg

Damit wir sie auch richtig müde bekommen, fingen wir eine Blätterschlacht an. Wir bewarfen uns mit Herbstlaub und auch die Kinder nahmen soviel Laub, wie ihre kleinen Hände tragen konnten und bewarfen sich gegenseitig. Ein riesen Spaß für uns alle. Der Herbst hat auch seine schönen Seiten.

Laubschlacht
Laubschlacht

Die Zeit verging wie im Flug, es wurde schon Nachmittag und die Kinder wurden auch langsam müde. Wir gingen also entspannt und satt zum Auto, kaum sind wir losgefahren, hörte ich schon ein lautes Schnarchen von der Rückbank. So ging es also wieder hinab in das triste graue Tal.

Euer Sven

Schnullifee

Kennt ihr es auch? Ständig wird der Schnuller eingefordert und es wird so lange und so laut geschrien, bis der Schnuller im Mund ist. Danach kommt ein breites grinsen, nach dem Motto „Geht doch, warum nicht gleich so!?“.

Es war wirklich ein Krampf, unseren beiden den Schnuller abzugewöhnen. Bis zum 1 1/2 ten Lebensjahr benutzten sie den Schnuller ständig und er war bei beiden ein ständiger Begleiter. Nach dieser Zeit wollten wir es dann doch reduzieren, es war uns schlichtweg zuviel. Also fingen wir damit an, den Schnuller am Tage weg zu lassen. Wir erklärten beiden, dass es ihn nur noch zur Schlafenszeit gibt. Dummerweise wollten sie nur noch ins Bett.

Mit viel Durchsetzungsvermögen erreichten wir dann endlich unser Ziel und der Schnuller war nur noch ein Thema, wenn es ins Bett ging. Was uns erstaunte war jedoch, dass sie in der Krippe keinen Schnuller brauchten, weder beim Spielen oder beim Mittagsschlaf. Zu Hause jedoch war das einschlafen ohne Schnuller undenkbar.

 

Solange sie schliefen

Nachdem die Kinder eingeschlafen waren, verloren sie meist den Schnuller. Entweder wurde er unter der Decke verkramt oder er fiel komplett aus dem Bett. Eigentlich kein Problem, bis zu dem Zeitpunkt als sie wach wurden. Mitten in der Nacht gab es dann das Geschrei. Ununterbrochen wurde nach dem „Nunny“ -so nannten wir ihn liebevoll-  gerufen, bis sich einer von uns erbarmte, ins Kinderzimmer ging und den Schnuller suchte. War der Schnulli wieder da, schliefen die beiden direkt weiter und auch wir konnten direkt weiter schlafen, mit der Hoffnung, sie behielten ihren Schnuller bei sich.

Ab dem 2ten Lebensjahr wurde dies leider immer schlimmer und die nächtlichen Unterbrechungen kamen immer häufiger vor.  Wir waren bedient und wollten den Schnuller einfach nur noch loswerden, aber wie? Wir redeten mit den Kindern, dass sie groß sind und ihn nicht mehr brauchen, wir haben unserer Tochter Ohrringe versprochen, wenn sie den Schnuller weg ließe, denn sie wünscht sich so sehr Ohrringe, doch der Schnuller war wichtiger. Wir ließen den Schnuller einfach weg, doch es gab lautes Geschrei und an einschlafen war nicht zu denken. Ständig ließen wir uns etwas neues einfallen, doch an schlafen ohne Schnuller war nicht zu denken. Wir waren wirklich ratlos.

 

Wir haben es geschafft

Vor wenigen Tagen fanden wir einen tollen Beitrag auf dem Blog  www.gewuenschtestes-wunschkind.de und wollten es sofort ausprobieren. Wie jeden Morgen packten die beiden ihre Schnuller ritualmäßig in der Schublade. Während unsere Kinder im Wohnzimmer spielten, holte meine Frau die Schnuller heraus und versteckte sie. Als Nächstes malte sie den Schnuller ans frisch installierte Maßband an der Wand, denn wir wollten ja schließlich sehen, wie groß unsere beiden sind. Noch vor dem Mittagsschlaf schlug meine Frau den Kindern vor, zu schauen wie groß sie geworden sind.

Mit großer Begeisterung stellten sie sich an die Wand. Sie sind jetzt 2 1/2 Jahre alt und doch schon 92 cm groß. Wachst doch bitte nicht so schnell!!!

Voller Begeisterung zeigten wir die Zeichnung vom Schnuller auf dem Maßband und fragten „Wisst ihr eigentlich was das bedeutet?“ Gespannt hörten sie zu und meine Frau erzählte weiter: „Ihr seid jetzt 92 cm groß und die Zeichnung besagt, dass die Schnullifee da war. Da ihr sie nicht mehr braucht, hat sie eure Schnullis mitgenommen und den kleinen neugeborenen Babys gegeben, die  die Schnullis ganz dringend brauchen.“  Das Ganze mehrmals, und auch so gezeigt, als würde es dort stehen!

Danach herrschte ersteinmal Ruhe und wir sahen den beiden richtig an, wie sie überlegten. Schließlich fingen sie an zu lächeln und sagten laut „JA“.

 

Schlafen ohne Schnuller

Wir redeten ab jetzt nicht mehr soviel darüber. Wenn sie fragten, erzählten wir die Geschichte noch einmal und begeisternd hörten sie zu. Nun war es soweit, Mittagsschlaf stand an. Es hört sich vielleicht unglaublich an, aber wir legten sie hin und sie fragten kurz nach dem Schnuller. Wir erzählten kurz von der Schnullerfee und dann war es ok und sie schliefen beide OHNE SCHNULLER ein.

Wir konnten es gar nicht glauben, es schien tatsächlich zu funktionieren. Sie schliefen dieselbe Zeit, als würden sie mit dem Schnuller schlafen. Als sie wieder wach wurden, platzten wir vor Stolz und das sagten wir den beiden auch. Der Nachmittag verlief gewöhnlich ab. Sie spielten und wir unternahmen etwas. Die Frage nach dem Schnuller blieb aus.

Nun ist es Abend und wir waren gespannt, wie das einschlafen funktionieren würde und vor allem wie die Nacht verläuft. Kurz vorm schlafen gehen stellten sich beide noch einmal an das Maßband und wir erzählten ihnen noch einmal von der Schnullifee die den Neugeborenen ihre Schnullis gegeben hat, da sie die auch ganz dringend bräuchten. Es verlief überraschend reibungslos. Sie schliefen ohne den Schnuller ein und fragten auch nicht mehr danach. Sie wurden in der Nacht auch mal kurz wach, aber es war sofort wieder Ruhe. Seit langer Zeit hatten wir wieder eine Nacht, wo keiner aufstehen musste. Wir hätten wirklich nicht erwartet, dass es so einfach und lautlos vonstatten gehen wird.

 

Fazit

Einige Nächte sind jetzt nun vergangen und unsere Kinder sind immer noch schnullerfrei. Die Nächte sind jetzt ziemlich ruhig geworden und auch unsere beiden sind wirklich entspannt. Wir hätten es so gar nicht erwartet, da wir das Gefühl hatten, dass es mit dem Schnuller schon wie eine Sucht war, besonders beim schlafen. Die Schnuller haben wir alle eingesammelt und entsorgt (an einen geheimen Ort – man weiß ja nie) in der Hoffnung, dass wir sie nie wieder brauchen werden.

Einen großen Dank an Danielle für diesen tollen Beitrag von www.gewuenschtestes-wunschkind.de. Ohne diesen Beitrag hätten wir heute noch unterbrochene Nächte.

Den passenden Beitrag findet ihr nochmal hier: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2014/02/schnullerentwoehnung-wie-man-nuckel-schnuller-abgewoehnen-kann.html

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Beitrag ebenfalls ein wenig helfen und wünsche euch eine erfolgreiche Schnullerentwöhnung.

 

Euer Sven

Es hört einfach nicht auf,

zu regnen.  Wieder einmal ist es Wochenende und wie soll es im diesem Jahr auch anders sein, kübelt es aus Eimern. Während im letzten Sommer unser Ventilator nicht mehr nach kam, wollen wir diesen Sommer bisher gar nicht vor die Tür gehen. Mittlerweile finde ich es wirklich schon frustrierend.

Nichtsdestotrotz, haben wir 2 Kinder und die brauchen frische Luft. Schwimmbad und Indoorspielplatz sind nette Alternativen, aber wie ich finde, keine Dauerlösung. Wie nutzen wir also die kurze Zeit in der es mal nicht regnet?

Sollte es der Fall sein, dass es nur mal kurzzeitig aufhört, so nutzen wir die Zeit und holen die Laufräder heraus. Helm auf und los geht´s. Fröhlich drehen sie ihre Runden und aufgehört wird erst, na wer errät es? Richtig, wenn es wieder anfängt zu regnen. Zoobesuche oder zum Tierpark fahren wir dann wieder einmal, wenn das Wetter stabil bleibt.

Auf zum Rhein

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Letzten Sonntag blieb es doch tatsächlich den ganzen Vormittag trocken. Wir packten die Sachen und fuhren nach Speyer zum Hafenfest. Nur blöd, dass kein Hafenfest stattfand, denn es war Hochwasser. Das Fest wurde kurzerhand in die Innenstadt verlegt. Uns gefiel es dennoch so gut in diesem Moment, dass wir uns entschlossen haben, einen schönen Spaziergang entlang des Rheins zu tätigen. Die Kinder sprangen mit ihren Gummistiefeln von einer Pfütze in die nächste und genossen den Moment sehr. Wir amüsierten uns prächtig.

Während unseren Spaziergangs, fiel uns trotz Dauerregen, die Farbenvielfalt bei den Pflanzen auf. Es war eine wahre Pracht sie anzusehen. Man sollte sich vielleicht manchmal den kleinen Dingen widmen, die den Alltag schöner machen können.

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Von einzelnen Blüten bis hin zu den größeren Pflanzen war alles vorhanden und ließ unsere Laune besser werden.

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Es war auch eine Menge los und wir wurden genau beobachtet.

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Während unsere Kinder versuchten Tauben zu streicheln,

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genossen wir weiterhin die Landschaft und waren froh, dass das Wetter gehalten hat und es für kurze Zeit einmal nicht regnete. Hoffen wir, dass bald der richtige Sommer kommt und wir gemütlich am Badesee liegen oder größere Ausflüge unternehmen können.

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Einen schönen Start in den Sommer wünschen wir euch.

Euer Sven

Kinderkrankheiten

Kennt ihr das auch? Wieder ein Ausschlag, erhöhte Temperatur, laufende Nase oder ein starker Husten? Es sind oft nur kleine Krankheiten, dennoch leide ich wahnsinnig mit und die Sorgen sind gleich riesengroß. Unsere beiden sind jetzt 2,5 Jahre alt und einige wenige Krankheiten haben sie schon miterlebt. Ich werde euch jetzt nicht über jedes kleine Fieber oder Schnupfen berichten, aber es gab Krankheiten, bei denen unsere Sorgen besonders groß waren und das eigentlich nur, weil wir die Krankheit garnicht kannten.

 

Wie schütze ich meine Kinder vor Krankheiten?

Diese Frage stellten wir uns auch häufig und es gibt wohl eine ganz einfache Antwort darauf, GARNICHT! Selbstverständlich gehen wir zu den U-Untersuchungen und auch die Impfungen halten wir für wichtig, denn Mumms, Masern, Röteln, etc. wünsche ich meinen Kindern nun wirklich nicht in der ausgeprägtesten Form.Da sie auch in eine öffentliche Einrichtung (Krippe/Kita) gehen, finden wir es auch verantwortungslos anderen Kindern gegenüber, unsere Kinder nicht impfen zu lassen.

Das war es aber auch schon mit der Vorsorge, ich glaube der Körper unserer Kinder muss sich an alles gewöhnen, wir gehen in den Zoo, auf den Bauernhof oder wir fahren zum See baden. Wir können unsere Kinder nicht von allem fernhalten, nur aus Angst, sie könnten krank werden. Ich habe das Gefühl, dass dies auch der richtige Weg ist, unsere beiden sind stets gut gelaunt und die Häufigkeit der Krankheiten hält sich in Grenzen. Dennoch hatten unsere beiden Krankheiten, wo wir besonders besorgt waren.

 

Hand-Mund-Fuß Krankheit

Letzten Sommer waren wir bei einer guten Freundin eingeladen, zu einem kleinen Sommerfest. Es war sonnig und die Stimmung war wirklich super. Andere Familien vergnügten sich genauso, wie wir es taten. Gegen Abend war ein kleiner Junge ziemlich müde und kuschelte sich an seine Mama. Niemand dachte sich etwas dabei.

Wenige Tage später ging es los. Unsere Kleine bekam Fieber. Am Anfang dachten wir uns noch nichts dabei, dann bekam sie Schmerzen. Sie bekam im Mund richtige Bläschen ,die höllisch wehgetan haben mussten. Da dies wie gewohnt an einem Wochenende war, fuhr ich direkt mit ihr ins Krankenhaus.

Als ich im Wartezimmer saß, bekam ich einen Anruf. Die Mutter des kleinen Jungen hatte sich bei meiner Frau gemeldet und klärte sie auf, dass ihr Sohn die Hand-Mund-Fuß Krankheit hätte und dies hochansteckend sei. Nun wusste ich Bescheid. Ich beschloss erst einmal der Ärztin nichts davon zu sagen, damit sie keine voreiligen Schlüsse zieht und unsere Kleine gründlich untersucht. Nach der Untersuchung und ihrem Befund, berichtete ich ihr vom Anruf, den ich bekommen hatte. Dies bestätigte sie.

Die Ärztin sagte direkt, dass es unvermeidlich sei, dass es unser Sohn auch bekommt. Wir können nichts dagegen tun. So sind die Beiden und ich also unter Quarantäne. Die Blasen kamen dann an mehreren Körperstellen, wie es der Name schon sagt an Füßen, Händen und im/um den Mund herum.

Ich beschloss dennoch, früh um 6 Uhr, die beiden in den Fahrradanhänger zu setzen und eine große Runde mit ihnen zu fahren, ich konnte es nicht ertragen, dass sie den ganzen Tag drin hocken sollten. Um diese Uhrzeit war niemand unterwegs und sie konnten niemanden anstecken. Die verabreichten Medikamente vom Arzt fingen an zu wirken und so langsam ging es den beiden auch wieder besser. Es dauerte eine Weile.

Unser Sohn hatte es deutlich weniger ausgeprägt als unsere Tochter.

Diese Krankheit können im Übrigen auch Erwachsene bekommen. Es können zum Beispiel die Finger- und Fußnägel ausfallen und es ist für Erwachsene noch wesentlich unangenehmer als bei Kindern. In unserem Freundeskreis hat es leider auch Einige gebeutelt, all jene, die bis dato noch keine Kinderkrankheit hatten!

Hoffentlich bleibt ihr und eure Kinder davon verschont.

Ich werde die Liste erweitern und hoffe dabei doch, dass sie ziemlich kurz bleibt.

Euer Sven

 

Papas freier Tag

Es kommt nicht oft vor, aber auch ich brauche mal einen Tag ohne Familie. Den habe ich mir an Himmelfahrt gegönnt und es war ein wirklich schöner Tag. Kurzfristig entschloss ich mich dazu, in den Schwarzwald zu fahren. Ich lebte vor etwa 10 Jahren einige Zeit dort und habe auch noch wunderbare Freunde dort. Zudem liebe ich diese Landschaft.

Ich verabredete mich mit Freunden zum Nachmittag. Wir beschlossen einfach den Tag im Garten zu genießen. Ich fuhr allerdings morgens schon los, um noch eine kleine Rundfahrt zu machen. Mein erstes Ziel war Badenweiler, ein kleiner schöner Ort mitten im Schwarzwald. Von diesem Ort, konnte man ziemlich schnell zum Hochblauen fahren.

Der Hochblauen ist ein Berg mit 1165m Höhe, mit einem fantastischen Ausblick. Ich bin damals ständig dort hoch gefahren oder gewandert, nur um diesen Ausblick zu genießen. Bei klarem und schönem Wetter, konnte man die Alpen sehen und ich hatte Glück. Die Sonne schien und es war so klar, dass ich die Alpen sehen konnte.

Hochblauen
Hochblauen
Blick zu den Alpen
Blick zu den Alpen

Freiburg7

Ich genoss auch die Autofahrt sehr, so langsam musste ich mich aber auch auf den Weg zu meinen Freunden machen. Ab und zu musste ich dann doch wieder anhalten, um die Landschaft ein wenig zu genießen und sie mit meiner Kamera festzuhalten. Selbst ein Pferd auf einer Koppel empfand ich in diesem Moment einfach als wunderschön.

Freiburg4

Kurz darauf trafen wir uns und ich freute mich wahnsinnig sie wieder zu sehen. Den Garten kannte ich noch nicht. Er war ziemlich abgelegen und einsam, mit einem fantastischen Ausblick.  Hinter dem Garten floss ein kleiner Bach entlang, welcher diesem Garten einen besonderen Charme verlieh. Es ist wirklich so, als wäre ich im Urlaub und ich war tiefenentspannt.

Ein kleiner Bach
Ein kleiner Bach

Zuammen grillten wir, genossen unser Bier und erzählten stundenlang über das was war, was ist und was kommt. Ich glaube wir haben diesen Tag alle sehr genossen. Nachdem es auch schon dunkel wurde, saßen wir am Lagerfeuer und bereiteten uns Stockbrot zu. Einfach herrlich.

Stockbrot
Stockbrot

Am nächsten Morgen war ich schon recht früh munter. Zusammen gingen wir um halb 8 in der Früh zum Bäcker und frühstückten. Eine leckere Erdbeertorte mit Kaffee war für mich jetzt genau das richtige. Danach stand noch ein kurzer Überraschungsbesuch, bei einer Freundin an und dann war auch schon die tolle Zeit bei meinen Freunden wieder vorbei.

Bevor ich nach Hause fuhr, beschloss ich noch eine kleine Rundtour zu machen. Ich fuhr von Badenweiler durch das Gebirge nach Schönau welches fast am Feldberg liegt. Von da aus bin ich nach Todtnau gefahren, denn ich wollte unbedingt die Todtnauer Wasserfälle wiedersehen.

Todtnauer Wasserfälle
Todtnauer Wasserfälle

Das Wetter spielte immer noch mit und ich fühlte mich mehr und mehr wie im Urlaub. Das schöne Grün der Bäume und die Blüten in dieser Jahreszeit, machten es noch angenehmer.Freiburg3

Nun ist es auch schon Nachmittag geworden und so schön hier alles ist, fing ich an meine Familie zu vermissen. Ich fuhr also über Todtnau nach Freiburg und von Freiburg wieder nach Hause. Es sind nur 2 Stunden Fahrt, aber leider macht man solche Sachen viel zu selten. Ich freue mich schon riesig mit meiner Frau und meinen Kindern zusammen diese Landschaft zu genießen. Gegen 17 Uhr war ich wieder zu Hause und freute mich, wieder bei meiner Familie zu sein. Ein Dank natürlich an meine Frau, die sich in dieser Zeit liebevoll mit unseren Kindern beschäftigt hat. Ich glaube es ist heute keine Selbstverständlichkeit, dass jeder Teil der Familie Zeit für sich hat und ich finde, dass sowohl Mutter als auch Vater einmal frei von Stress und Sorgen sein sollen und abschalten können.

Euer Sven

Ein ganz normaler Tag oder „The Never Ending Story“

Der Morgen

Nachdem die Elternzeit rum ist, fährt sich das Familienleben doch ein und das schlimme daran ist, dass es gar nicht so einfach ist, dagegen etwas zu tun (es hat ja alles Vor- und Nachteile). Unsere beiden Kleinen  gingen ja etwas über 1 Jahr in die Krippe und derzeit zur Tagesmutter. Der Tagesablauf jedoch blieb im Grunde derselbe.

Morgens klingelt um 5.30 Uhr der Wecker, den ich des öfteren wegwerfen könnte. Meine Frau steht zuerst auf und macht sich im Bad fertig. Für mich ist es natürlich die Gelegenheit 10 min länger liegen zu bleiben und die nutze ich auch aus. Danach heißt es allerdings auch für mich, raus aus den Federn. Die morgendliche Zeremonie könnte ich eigentlich im Schlaf durchführen, denn sie ist jeden Morgen gleich.

Ich stehe also auf, putze mir die Zähne und ziehe mich an. Danach geht es auch schon direkt in die Küche. Da wir abends immer alles vorbereiten, ist auch morgens wenig zu tun und alles läuft ohne Stress ab. Ich bereite den Kakao für die Kinder und den Kaffee für mich vor. Den Kaffee muss ich trinken, bevor wir die Kinder wecken. Um 6 Uhr ist es dann soweit. Wir schleichen zusammen ins Kinderzimmer und wecken unsere beiden Süßen. Es ist morgens der schönste Moment, sie wachen auf, lächeln dich an und wollen kurz auf den Arm genommen werden und kuscheln. Dann wird auch schon nach dem „KaKaKau“ (Kakao) gerufen.

Wickeln und das Anziehen erledigen wir während sie ihren Kakao trinken. Sonst machen sie dabei echt Stress. So verläuft der Morgen doch recht harmonisch.

Schon um 06.30 Uhr verlassen wir das Haus. Zusammen bringen wir die Kinder zum Auto und während meine Frau zur Arbeit fährt, bringe ich die Kinder zur Tagesmutter. Der Abschied bei der Tagesmutter fällt kurz, aber liebevoll, aus und schon muss ich auch weiter zur Arbeit. Natürlich schaffe ich es nicht pünktlich und komme jeden Morgen etwa 10 min zu spät. Mein Arbeitgeber hat zum Glück Verständnis dafür. Wahrscheinlich muss man einfach nur mit seinem Arbeitgeber reden und dann ist auch soetwas möglich.

 

Am Nachmittag

 

Um 16 Uhr mache ich auch schon Feierabend, manchmal auch 16.30 Uhr. Dann muss ich mich auch schon wieder beeilen, denn bis spätestens 17 Uhr muss ich die Kinder abgeholt haben. In der Regel bin ich schon früher da. Die Kinder freuen sich riesig mich zu sehen und fallen mir gleich in die Arme und mir ergeht es genauso. Während der Heimfahrt erzählen sie mir dann ihre Erlebnisse vom Tag oder besser, sie versuchen es. Mit knapp 2,5 Jahren reden Kinder halt noch nicht fließend, aber wir verstehen uns. Wir albern die Heimfahrt über herum oder wir singen einfach Lieder.

Es gibt natürlich auch Tage, und die sind nicht so selten, da schreien und kreischen sie während der ganzen Fahrt und 20 min Autofahrt mit 2 schreienden Kindern, können wirklich sehr anstrengend sein. Da freue ich mich auf zu Hause. Dort kommen wir in der Regel gleichzeitig an und dann entscheiden wir, was wir machen. Wenn die Kinder gut gelaunt sind, geht es meist noch zum Spielplatz oder Eis essen. Das einkaufen erledigt aber dennoch meist meine Frau, direkt nach Feierabend. Sind die Kinder quängelig, so gehen wir dann doch lieber gleich ins Haus.

 

Der Abend

 

Auch der Abend verläuft in der Regel gleich ab. Sind die Kinder müde, so gibt es Abendessen direkt, wenn wir zuhause sind. Sind die gut gelaunt so essen wir zusammen um 18.30 Uhr. Spätestens um 19 Uhr gehen sie ins Bett, woran sie sich super gewöhnt haben und dies völlig reibungslos verläuft. Und jetzt ist Feierabend? Leider Nein. Tagtäglich sammelt sich Wäsche an, dass Wohnzimmer sieht meist aus wie ein Spielplatz und auch in der Küche wartet noch Arbeit. Wir haben uns da recht gut aufgeteilt und alles wird erledigt, ohne dass wir groß Worte darüber verlieren müssen. Entweder ich räume das Wohnzimmer auf und meine Frau macht die Küche oder eben umgekehrt. Je nachdem was anliegt und worauf einer von uns mehr „Lust“ hat. Schon um 20 Uhr sind wir oft fertig und haben dann wirklich Feierabend. Zeit für Hobbys. Ich blogge oder schaue mir einen Film an und meine Frau näht, bloggt mit mir zusammen oder schaut sich mit mir einen Film an. Mehr ist in der Woche nicht drin.

So vergeht die Woche im nu und von montags bis freitags verläuft jeder Tag eigentlich genau so ab. An den Wochenenden nutzen wir dann die Zeit, die wir Vier zusammen haben. Häufig geht´s ins Schwimmbad, in den Tierpark oder auch in den Zoo. Wir besuchen Freunde oder gehen Shoppen. Jedes Wochenende ist anders und das ist bei solch einer eintönigen Woche auch bitter nötig und tut unglaublich gut.

 

Euer Sven

 

 

Ende der Krippenzeit

Nun ist es soweit. Unsere beiden sollten ja eigentlich schon zum ersten Januar  2016 die Krippe verlassen, dank der Flexibilität der Erzieher in unserer privaten Einrichtung, konnten sie noch bis zum ersten April bleiben. Was nehme ich mit aus dieser Zeit?

Es war ja eine sehr kleine Krippe mit 10 Kindern und wir haben ja schon 2 Kinder. Zu Beginn der Zeit merkten wir sehr schnell, dass unsere beiden enorme Fortschritte machten. Sei es beim Spielen, Puzzeln, Laufen oder Sprechen. Wir merkten auch, dass sich die Erzieher sehr viel mit den Kindern beschäftigten.

Unser Tag begann morgens um halb 6, wir standen beide zusammen auf, machten uns fertig und tranken gemütlich einen Kaffee. Nebenbei bereiteten wir für die Kinder eine Flasche Kakao zu und um 6 Uhr in der Früh weckten wir sie sanft. Das erste Wort jeden morgen war ein lautes KAKAKAO. Am Anfang gaben wir ihnen die Flasche und ließen sie erst einmal in Ruhe austrinken, das Wickeln und Anziehen danach war eine Katastrophe. So probierte ich es, die Kinder zu wickeln während sie tranken. Wenn ich es schaffte das Kind auszuziehen, zu waschen und zu wickeln bevor es den Kakao ausgetrunken hatte, war ich der Gewinner. Meine Frau tat das Gleiche mit dem anderen und es funktionierte. So begann eigentlich jeder Morgen ziemlich ruhig und friedlich.

Zusammen gingen wir alle um 6:30 Uhr aus dem Haus. Meine Frau nahm die Kinder mit zur Krippe, während ich zur Arbeit fuhr. Gegen 16.30 Uhr holte ich sie wieder von der Krippe ab. Es funktionierte das ganze Jahr über problemlos.

Es gab in der Krippe 6 Erzieher. Einige waren in Teilzeit und einige in Vollzeit angestellt. Unsere Kinder mochten wirklich jeden einzelnen Erzieher. Auch wir mochten alle Erzieher. Alle waren immer  sehr zuvorkommend und halfen meiner Frau Morgens mit den Kids und mir Abends beim anziehen der Kinder. Auch einen Spaziergang am Abend, weil die Kinder es noch wollten, machten die Erzieher und ich gerne mit. Wir freundeten uns richtig an und man merkte, dass sich alle beide pudelwohl dort fühlten, was uns sorgenfrei arbeiten ließ.

Unsere Kinder lernten Laufen, Sprechen und halfen sich in schwierigen Situationen gegenseitig. Selbst das putzen und aufräumen lernten sie. Es harmonierte mit unseren Erziehungsmethoden und es war auch in dieser Hinsicht eine große Hilfe für uns.

Nach und nach gingen die großen Kinder und unsere Beiden wuchsen heran. Das Jahr verging wahnsinnig schnell und zum Ende des Jahres 2015 waren sie nun die Ältesten in der Krippe. Da wir weder Kitaplatz noch Tagesmutter organisieren konnten, bat uns die Krippe an, unsere beiden noch bis April weiter zu betreuen. Unseren Beiden gefiel es  und auch den Erzieherinnen war es recht. Wir konnten uns damit etwas Zeit für die Suche einer Tagesmutter zur Überbrückung schaffen. Dafür noch einen großen Dank!!!

So langsam kam auch der April immer näher und wir merkten, dass unsere Kinder zu alt für die Krippe wurden. Unsere Beiden halfen mit beim aufräumen und waren auch sonst sehr fürsorglich. Am letzten Tag hat meine Frau noch einen Kuchen gebacken und verbrachte noch den Morgen mit in der Krippe. Die Abholung am Abend fiel den Erziehern sichtlich schwer, aber auch mir. Wir bekamen ein großes Gruppenfoto und ein Fotobuch. Da war sogar ich den Tränen nahe. Unsere Kinder drückten die Erzieher und man merkte es ihnen an, dass es auch ihnen schwer fiel aber sie doch irgendwie gespürt haben, dass es jetzt zu Ende geht. Die Kinder sind den Erziehern sehr ans Herz gewachsen und umgekehrt auch.

Meine Frau und ich möchten auf diesem Wege noch einmal ein großes Danke dafür sagen, dass die Kinder sich so wohl dort fühlten und das ihnen spielerisch viel beigebracht wurde. Am meisten Dank natürlich für den liebevollen Umgang mit unseren Kindern. Jeden Tag freuten sie auf den Krippenbesuch und es gab in über einem Jahr nicht eine Hand voll Geschrei, dass wir sie morgens abgeliefert haben.

Einen großen Dank also an das Zwergenland. Wir werden euch wirklich sehr vermissen und kommen euch ganz bestimmt bald besuchen.

 

 

Ein Osterwochenende

Das Osterwochenende ist nun vorbei und es waren 4 tolle Tage.

Karfreitag

Am Karfreitag kam die Oma zu Besuch, mit einem wunderschönen Präsent für uns, welches direkt seinen Platz auf dem Balkon fand.

Osterpresent
Osterpresent
Samstag

Das Wetter spielte am Freitag leider nicht mit. Samstag sollte es sonnig werden, Sonntag und Montag wieder regnen. Da wir am Samstag bei Freunden zum grillen eingeladen waren, beschlossen wir die Eiersuche einen Tag vorzuverlegen. Das Wetter war wirklich schön und der Garten optimal für die erste Eiersuche unserer Kinder.

Ich ging also mit den Kindern kurz in die Wohnung und spielte mit ihnen ein wenig, während Oma und meine Frau, die Sachen versteckten. Wir gingen hinaus in den Garten und ich sah dieses leuchten in den Augen der Kids. Ein wirklich schöner Moment. Es gab einiges an Spielzeug und einiges an Süßkram.

Oster 4

Die Suche dauerte eine Weile, denn jedes gefundene Stück musste genau begutachtet werden und alle mussten es sehen. Selbst ein kleines Ei wurde mit großer Begeisterung allen gezeigt.

Ostern 2

Anschließend gab es Leckeres vom Grill und noch bevor der Abend heranbrach, hatten wir auch ein kleines Feuer im Feuerkorb angezündet. Es war ein wirklich schöner Tag, der leider viel zu schnell zu Ende ging. Am frühen Abend fuhren wir Heim und die Kinder schliefen direkt zufrieden ein.

Ostersonntag

Wie zu erwarten war, regnete es am Sonntag. Uns sollte es nicht stören, denn wir schliefen alle erst einmal aus. Bevor die Kinder wach wurden, bauten wir ihr neues Spielzeug auf, damit sie auch gleich loslegen konnten.

unter anderem gab es eine Feuerwehrstation
Unter anderem gab es eine Feuerwehrstation

Wir genossen unser Frühstück und unsere Kinder waren den ganzen Tag fleißig am spielen. Mehr ließ das Wetter leider nicht zu.

Ostermontag

Das Wetter besserte sich etwas, wir schliefen trotzdem erst einmal aus. Ich habe das Frühstück verschlafen und dafür ein Dankeschön an meine Frau. Nachdem auch ich dann das Bett verlassen hatte, gönnten wir uns einen schönen Spaziergang mit anschließendem Spielplatzbesuch. Nachdem wir zurück waren, gab es auch gleich Mittagessen und unsere Kinder sollten Mittagsschlaf machen. Eigentlich klappte es immer super mit dem Mittagsschlaf, heute machte sich anscheinend die Zeitumstellung bemerkbar und sie wollten nicht einschlafen. Wer braucht eigentlich diese Zeitumstellung?

Oma fuhr am Nachmittag wieder los und wir waren verabredet mit (Kleiner Laubfrosch). Eine Familie, mit einer süßen Tochter, welche ebenfalls einen Facebook – Blog betreibt. Schaut dort ruhig mal vorbei: Kleiner Laubfrosch.

Wir kennen uns schon ewig, wohnen nur 5km weit auseinander und trotzdem sieht man sich so selten. Schade eigentlich, dass müsste man wirklich ändern. Auch unsere Kinder fühlten sich dort pudelwohl und spielten zusammen mit ihrer kleinen Tochter, mit der nagelneuen selbstgebauten Spielküche (schaut sie euch auf ihrer Seite an).  Ein Kompliment dahin.

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Während wir wieder nach Hause fuhren, mussten wir noch unbedingt Eis holen fahren. Wir freuten uns alle darauf. Am Abend gab es dann noch Abendbrot und die Kinder schliefen wieder seelenruhig ein. Es war ein tolles Wochenende und ich hoffe, euer Osterfest war genauso schön und erholsam wie unseres.

 

Euer Sven